Václav Klaus rechnet mit Multikulti ab: „Die Massenmigration ändert unsere Gesellschaft“
Garmisch-Partenkirchen. Man hat länger nichts mehr von ihm gehört, doch jetzt hat sich der frühere tschechische Ministerpräsident Václav Klaus mit massiver Kritik an der „multikulturellen Gesellschaft“ zurückgemeldet.
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Im Rahmen einer AfD-Veranstaltung in Garmisch-Partenkirchen, zu der Klaus als Gastredner eingeladen war, rechnete der tschechische Politiker grundsätzlich mit der „Massenmigration“ ab, denn: „Die Massenmigration ändert unsere Gesellschaft. Wir befinden uns in einer qualitativ neuen Ära der Menschheit, die ich die Migrationsära nenne.“ Die rasant steigenden Zuwandererzahlen in vielen europäischen Ländern änderten „die Atmosphäre im Lande, in unseren Städten und Dörfern und besonders in unseren Schulen“.
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Klaus, der sich bereits 2016, auf dem Höhepunkt der von Ex-Kanzlerin Merkel verschuldeten Migrationskrise, in einem Buch mit dem Thema auseinandergesetzt hat, erinnerte insbesondere daran, daß die derzeitige Massenzuwanderung „nicht vom Himmel gefallen“ sei, sondern von ihren Drahtziehern gezielt instrumentalisiert werde. Wörtlich: „Schon längere Zeit sind wir Zeugen der durchgehenden Umgestaltung der europäischen Gesellschaft und der allmählichen Beseitigung der europäischen Kultur, Traditionen und Werte. Die Massenmigration wird dabei als das wichtigste Instrument benutzt.“
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Verantwortlich für die Entwicklung sei die „Mehrheit der europäischen und besonders deutschen Spitzenpolitiker“, die Zuwanderer seit Jahrzehnten gezielt nach Europa holten. Als Ergebnis sei mittlerweile ein neuer Menschentypus entstanden, der „keine Nation, kein Vaterland“ haben und brauchen werde. „Das sehe ich als die wirkliche Motivation und Ambition dieser Politiker.“
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Deutschland bezeichnete Klaus bei alledem als Hauptschlachtfeld Europas – wobei er keine Hoffnung auf einen Gesinnungswandel der politischen Klasse habe. Im Augenblick sei allein die AfD „bereit, Nein zur Massenmigration und zum Multikulturalismus zu sagen“. Es bedürfe allerdings gewichtiger politischer Änderungen – auch auf europäischer Ebene –, um eine Trendwende herbeizuführen. „Ich bin kein naiver Revolutionär, der eine radikale Wende vorschlägt oder erwartet“, schloß Klaus. „Ich sage etwas anderes. Ich sage, daß wir die Unterbrechung der Massenmigration ohne solche Änderungen nicht realisieren können.“ (rk)
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