USA schießen wieder gegen Nord Stream 2: Neue Sanktionen gegen beteiligte Firmen
Washington. Die USA setzen ihre Sabotage an der russisch-deutschen Ostseepipeline Nord Stream 2 fort und haben weitere Sanktionen gegen beteiligte Firmen verhängt. Betroffen ist das mit dem Pipelinebau betraute und mit Rußland in Verbindung stehende Unternehmen Transadria und dessen Schiff „Merlin“, teilte das Außenministerium in Washington mit. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Damit seien inzwischen acht Personen oder Einrichtungen sowie 17 Schiffe mit Sanktionen belegt. Moskau kritisierte die Sanktionen als Verstoß gegen internationales Recht.
US-Außenminister Blinken betonte, die neuen Strafen stünden im Einklang mit dem Widerstand der US-Regierung gegen die Pipeline, die Gas unter Umgehung der Ukraine von Rußland nach Deutschland bringen soll. Gleichzeitig werde man die Zusammenarbeit mit Deutschland und anderen Verbündeten fortsetzen, um die „Gefahr“ der Pipeline für die Ukraine und östliche NATO-Staaten zu senken. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Aus Moskau hieß es unterdessen, die USA versuchten weiter, die russisch-europäische Energiezusammenarbeit zu erschweren, indem sie gegen die fertige Pipeline vorgingen. Das erklärte der der russische Botschafter in Washington, Anatoli Antonow. „Den ganzen Druck gegen den russischen Energieexport nach Europa betrachten wird als unlauteren Wettbewerb, der die Prinzipien der freien Marktwirtschaft verletzt.“ (mü)
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