USA geben Zurückhaltung auf: Westliche Waffen jetzt auch für Angriffe auf Rußland zugelassen

USA geben Zurückhaltung auf: Westliche Waffen jetzt auch für Angriffe auf Rußland zugelassen

Washington/Kiew/Moskau. Folgenschwerer Kurswechsel: bislang legte die US-Regierung Wert darauf, daß vom Westen an die Ukraine gelieferte Waffen russisches Territorium nicht erreichen können, oder sie untersagten Kiew solche Einsätze. Das ist jetzt zu Ende. John Kirby, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates im Weißen Haus, gab diese Einschränkung jetzt auf.

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Der US-Nachrichtensender CNN zitiert Kirby mit den Worten: „Sobald wir den Ukrainern die Systeme zur Verfügung stellen, und das ist ein wichtiger Punkt, können sie selbst entscheiden, was sie damit machen wollen. Sie haben uns zugesichert, daß sie unsere Ausrüstung nicht für Angriffe innerhalb Rußlands verwenden werden. Aber wenn sie ihnen übergeben werden, gehören sie ihnen.“

Der US-Sprecher stellt der Regierung in Kiew damit faktisch frei, wofür die gelieferten Waffen eingesetzt werden – auch für Angriffe auf Wohnhäuser in Moskau, denn genau darauf hatte sich die Frage bezogen, auf die Kirby bei CNN antwortete.

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Die „Storm-Shadow“-Marschflugkörper, die Großbritannien geliefert hat, gehören zu denjenigen Waffensystemen, die bereits über die erforderliche Reichweite verfügen, um von der Ukraine aus Ziele weit im russischen Hinterland anzugreifen. Sollte auch die Bundesregierung „Taurus“-Marschflugkörper liefern, könnten diese von ukrainischem Territorium aus sogar Moskau erreichen. Eine weitere Eskalation des militärischen Konflikt ist damit vorprogrammiert. (mü)

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