US-Präsident Biden ist angeschlagen: Übernimmt demnächst Kamala Harris?

Washington. In den USA mehren sich die Anzeichen dafür, daß die derzeitige Vizepräsidentin Kamala Harris schon bald zur ersten Präsidentin gekürt werden könnte. Denn Amtsinhaber Joe Biden ist mit beinahe 79 Jahren nicht nur hochbetagt, sondern zeigt sich zudem politisch und gesundheitlich stark angeschlagen. Ende der 1980er-Jahre überlebte Biden zwei Gehirnaneurysmen, hinzu kamen später Venenthrombosen und Lungenembolien. Deshalb muß er verschiedene Medikamente einnehmen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Aber nicht nur das: Harris „paßt“ schon vor dem Hintergrund ihrer Biographie besser zur künftigen Pazifik-Politik Washingtons – sie ist die Tochter der indisch-amerikanisch-stämmigen Krebsforscherin Shyamala Gopalan und des jamaikanischen-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers Donald Harris. In kaum einem anderen Land wurde ihre Vize-Präsidentschaft mehr gefeiert als in Indien. So schrieb Premierminister Narendra Modi: „Ich bin zuversichtlich, daß die lebendigen Beziehungen zwischen Indien und den USA durch Ihre Unterstützung und Führung noch stärker werden.“

Washington strebt ohnehin an, Indien als wirtschaftliche und militärische Konkurrenz zu China aufzubauen. Dementsprechend verkündete Modi bereits: „Wir haben gesehen, wie nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Weltordnung entstanden ist. Ähnliches wird nach Covid-19 passieren.“

Es wäre mithin nicht überraschend, wenn Amtsinhaber Biden in absehbarer Zeit stillschweigend aufs Abstellgleis geschoben und Kamala Harris offiziell inthronisiert wird. (mü)

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