US-Experte: Möglicherweise noch viel mehr Afghanistan-Flüchtlinge als 2015
Washington. Vielen Europäern sitzt noch immer die durch Kanzlerin Merkel verursachte Migrationskrise 2015/16 in den Knochen. Doch jetzt warnen Experten davor, daß die damaligen Zuwandererzahlen infolge der aktuellen Ereignisse noch bei weitem in den Schatten gestellt werden könnten. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
So prognostiziert der Senior Analyst des renommierten Washingtoner Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS), Erol Yayboke, daß sich die Zahl der vertriebenen Afghanen, die derzeit weltweit bei etwa 2,6 Millionen liegt, allein in den nächsten zwei Jahren leicht verdoppeln könnte.
„Wenn die USA und ihre Partner nicht ausreichend auf diese nächste große Flüchtlingskrise reagieren, könnten Millionen vertriebener Afghanen im Jahr 2021 die Migrationskrise von 2015 wie ein geopolitisches Kinderspiel erscheinen lassen“, warnt der Experte. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Yayboke verweist darauf, daß in der Migrationskrise 2015 mehr als eine Million Asylsuchende aus zahlreichen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas Europa erreichten, und warnt davor, daß allein die Zahl der Afghanen, die sich diesmal in Richtung Westen auf den Weg machen könnten, „selbst diese Spitzenwerte in den Schatten stellen könnte.“ (mü)
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