Unverhohlene Zensur beim NDR: „Die Herkunft des Täters ist nicht relevant“
Hamburg. Auch nach dem Messer-Blutbad im Regionalzug zwischen Kiel und Hamburg am Mittwoch halten bundesdeutsche Medienmacher Zensur und Nicht-Information für ihre wichtigste Aufgabe.
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Der Norddeutsche Rundfunk (NDR), von jeher als besonders linkslastig bekannt, macht kein Hehl aus seiner Zensurpolitik. Auf seinem Medienportal hatten mehrere Nutzer die Herkunft des Täters bekanntgegeben, nachdem sie in diesem Fall bald nach der Bluttat an die Öffentlichkeit durchgesickert war. Der NDR löschte die diesbezüglichen Einträge sofort wieder.
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Ein Nutzer fragte daraufhin nach den Gründen für die Löschaktion. Die Redaktion reagierte prompt und schrieb: „Die Herkunft des Täters ist für den Bericht nicht relevant und führt zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung oder zu Fehlinterpretationen”. Auf erboste Kommentare von Benutzern, die das Verschweigen der Herkunft als unobjektiv betrachteten, reagierte der NDR nochmals – und räumte dabei unverhohlen ein, daß ihm die „richtige“ Gesinnung wichtiger ist als Transparenz und sachliche Information: „Korrektheit ist uns sehr wichtig. Unsere Seiten sind frei von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Das ist keine Zensur, sondern Erhaltung der Demokratie“. (rk)
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