Union will denunzieren lassen: Eine Meldestelle für Rußland-Versteher

Union will denunzieren lassen: Eine Meldestelle für Rußland-Versteher

Berlin. Während vor Jahresfrist Ungeimpfte und Maskenverweigerer ins gesellschaftliche Abseits gestellt wurden, sind jetzt „Putinversteher“ und Rußlandfreunde das neue Feindbild. Und: auch die Union setzt auf Denunzieren und Diskriminieren.

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Die stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende im Bundestag (und Rechtsanwältin!) Andrea Lindholz (CSU) will jetzt allen Ernstes eine „Meldestelle“ und ein „bundesweites Lagebild“ zur angeblichen russischen Desinformation.

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„Die Gefährlichkeit russischer Propaganda und Desinformation in Deutschland darf nicht unterschätzt werden“, wird Lindholz zitiert. „Gerade jetzt, wo alles teurer wird, besteht die Gefahr, daß die Menschen empfänglicher für prorussische Fake News werden“, sagte die CSU-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Besonders heimtückisch ist natürlich, wenn sich immer mehr angebliche „Fake News“ als wahr herausstellen. Beim Corona-Thema ist das gerade zu erleben. (rk)

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