Ungeimpfte Patientin soll sterben: Entweder Impfung oder keine Spenderniere
Denver. In den USA wird die Corona-Apartheit jetzt tödlich: einer 56jährigen Nieren-Patientin aus Colorado wird die lebensrettende Transplantation einer Spenderniere verwehrt, weil weder sie selbst noch die Spenderin gegen Corona geimpft ist. Die Patientin ist deshalb von der Liste anstehender Nieren-Transplantationen gestrichen worden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Der US-Gesundheitsversorger UCHealth hat für seine „Kunden“ bzw. Patienten entsprechende Bestimmungen erlassen. Der betroffenen Patientin wurde zuvor in einem inzwischen auf Twitter veröffentlichten Schreiben nahegelegt, sich impfen zu lssen: „Sie haben nun 30 Tage, um mit den Teilimpfungen zu beginnen. Entscheiden Sie sich gegen eine Covid-Vakzinierung, werden Sie ganz von der Transplantationsliste gestrichen“, heißt es dort.
Der Gesundheitsdienstleister begründet sein Reglement damit, daß „die Mortalitätsrate bei Transplantationspatienten, die an Covid-19 erkranken, bei rund 30 Prozent“ liege.
Für die nun betroffene Patientin ist die Impfung dennoch keine Option. Sie hat sich wegen ihrer Skepsis bezüglich der neuen mRNA-Impfstoffe nicht impfen lassen, ihre Spenderin aus religiösen Gründen. Die beiden suchen nun nach einem Krankenhaus außerhalb Colorados, wo die Transplantation trotz der fehlenden Corona-Impfung durchgeführt werden kann. (mü)
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