Ungarns Präsident Orbán: Die Interessen der USA sind nicht die Interessen Europas

Ungarns Präsident Orbán: Die Interessen der USA sind nicht die Interessen Europas

Budapest. Der ungarische Präsident Orbán tanzt erneut aus der Reihe: in der Fortsetzung seines Interviews, das er dieser Tage der deutschsprachigen „Budapester Zeitung“ gab, bekräftigte er, daß es unter einem US-Präsidenten Donald Trump nicht zum russischen Einmarsch in die Ukraine gekommen wäre. Für den Fall eines politischen Comebacks Trumps rechne er überdies mit einem raschen Ende der Kampfhandlungen.

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Wörtlich sagte Orbán: „Weiterhin vertraue ich darauf, daß Trump zurückkehrt und es dann auch in den USA wieder eine stark geführte Regierung gibt.“ Die in dieser Woche stattfindenden Zwischenwahlen in den USA könnten bei einem guten Ausgang für die Republikaner „ein neues Kapitel eröffnen“.

Grundsätzlich bedürfe es, um Kriege zu beenden, „starker Staatsmänner“, zu denen Orbán ausdrücklich auch den israelischen Wahlsieger und früheren Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zählt.

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Der ungarische Regierungschef warnte im übrigen davor, amerikanische Interessen grundsätzlich mit denen der Europäer gleichzusetzen: „Es wird so getan, als wenn europäische Interessen mit den amerikanischen identisch wären. Derzeit sehe ich vonseiten der EU beziehungsweise der größeren EU-Länder keinerlei Souveränitätsbestreben. Auch nicht vonseiten der EU-Institutionen. Genau deswegen ist Europa heute einer der Verlierer dieses Krieges und gehören die USA zu den Siegern.“ (mü) Foto: Symbolbild Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

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