Unbequemer Friedensstifter: Elon Musk sähe Taiwan gerne als „Sonderverwaltungszone“ Pekings

Unbequemer Friedensstifter: Elon Musk sähe Taiwan gerne als „Sonderverwaltungszone“ Pekings

Austin/Texas. Nach seinen Vorschlägen zum Ende des Ukraine-Krieges hat der US-Milliardär Elon Musk mit Ideen zur Lösung des Taiwan-Konflikts nun für weiteren Wirbel gesorgt. Die Regierung in Taipeh nannte seinen Vorschlag, aus Taiwan eine „Sonderverwaltungszone“ unter chinesischer Herrschaft zu machen, am Montag „inakzeptabel“. Musk hatte dies in einem Interview der „Financial Times“ ins Gespräch gebracht.

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Die Regierung in Peking begrüßte den Vorschlag hingegen, der auf einer Linie mit ihrem Lösungsansatz „ein Land, zwei Systeme“ liegt. Ein Sprecher stellte Taiwan als „Sonderverwaltungszone“ „ein hohes Maß an Autonomie“ in Aussicht. Derzeit gibt es mit Macau und Hongkong zwei Sonderverwaltungszonen in China. Sie unterstehen einem „Chefadministrator“, der als Vertreter der Pekinger Zentralregierung die chinesischen Interessen vertritt. Laut Artikel 31 der chinesischen Verfassung können Sonderverwaltungszonen mit einer weitgehenden inneren Autonomie sowie einem eigenen politischen und wirtschaftlichen System ausgestattet werden.

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China betrachtet Taiwan nach wie vor als Teil der Volksrepublik und droht mit einer Eroberung. Die USA haben sich der Verteidigungsfähigkeit Taiwans verpflichtet. Musk hatte in dem Interview einen Konflikt um Taiwan als unausweichlich bezeichnet und seine Sorge darüber zum Ausdruck gebracht, daß die Weltwirtschaft dadurch einen schweren Schlag erleiden würde. (mü)

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