Umfragen beweisen: Grüne wollen lieber mit einer Frau verlieren als einen Mann ins Rennen schicken

Berlin. Nach aktuellen Umfragen glauben ihre Anhänger mehrheitlich nicht daran, daß Spitzenkandidatin Annalena Baerbock nach der Bundestagswahl ins Kanzleramt einzieht. Trotzdem sind sie gegen einen Kandidatenwechsel zugunsten von Robert Habeck.  Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

In einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa sprachen sich 35 Prozent der Befragten für einen Kandidatenwechsel aus. Nur 24 Prozent meinten, Baerbock solle Kanzlerkandidatin bleiben. 41 Prozent machten keine Angaben. Skurril: nur bei den Anhängern der Grünen überwiegen weiterhin die Sympathien für Baerbock. Hier liegt sie in der YouGov-Umfrage mit 54 zu 32 Prozent deutlich vor Habeck. Auch die Wähler der Linken wünschen sich eher, daß Baerbock als Kanzlerkandidatin weitermacht (36 zu 33 Prozent) Bei allen anderen im Bundestag vertretenen Parteien überwiegt der Wunsch nach einem Kandidatenwechsel. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Kantar im Auftrag der „Neuen Ruhr-Zeitung“ (NRZ) kam zu einem ähnlichen Befund: auch hier wollen die Grünen-Anhänger mehrheitlich an Baerbock festhalten, glauben jedoch nicht mehr daran, daß mit ihr die Wahl zu gewinnen ist. Der Gedanke, die vielfach ins Gerede geratene und mittlerweile außerordentlich peinliche Spitzenkandidatin auszutauschen, ist offenbar tabu. Denn der einzige Alternativkandidat wäre Grünen-Co-Chef Robert Habeck. Doch der ist ein Mann – bei den Grünen inzwischen offenbar ein absolutes „No go“.

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