Umfrage unter Jüngeren: Gendersprache nervt und sorgt im Privaten für Ärger

Umfrage unter Jüngeren: Gendersprache nervt und sorgt im Privaten für Ärger

Köln. Nicht nur die Mehrheit der Deutschen, sondern auch die Mehrheit unter der jüngeren Generation hat genug vom Gendern. Laut einer Studie des Kölner Meinungsforschungsinstituts „Rheingold“ sehen sich mittlerweile über die Hälfte der 14- bis 35jährigen von der sogenannten Gendersprache genervt.

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Eine der Ursachen sieht Studienleiterin Judith Barbolini darin, daß das „Gendern“ mit einem „sprachlichen Stolpermoment“ verbunden sei: „Man kann sich gar nicht mehr auf das konzentrieren, worüber man eigentlich sprechen möchte.“ Vielen erschließe sich auch der Sinn nicht. So gaben 33 Prozent der Befragten an, die Gendersprache diene der Einbeziehung von Menschen, die sich nicht als Mann oder Frau definierten. 36 Prozent wiederum glaubten, Frauen sollten dadurch „sichtbarer“ gemacht werden.

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Vorangetrieben wird die Gendersprache vor allem durch junge Frauen, während sich junge Männer damit zurückhielten. Überall, wo es mittlerweile offiziell sei, gelte die Gendersprache als Zeichen von Modernität.“ Im Privatleben habe sie sich aber bislang noch nicht durchgesetzt ­– hier sorgt Gendersprech eher für Ärger, will die „Rheingold“-Studienleiterin festgestellt haben.

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Frühere Umfragen hatten bereits zutagegefördert, daß eine Mehrheit der Deutschen die Gender-Sprache grundsätzlich ablehnt. Selbst unter Grünen-Anhängern will sie nur eine Minderheit durchsetzen. (tw)

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