Um die AfD zu verhindern: CDU-Vorständler will mit der Linken paktieren

Um die AfD zu verhindern: CDU-Vorständler will mit der Linken paktieren

Dresden/Berlin. Angesichts immer neuer Umfrage-Rekordwerte der AfD - neueste Umfragen sehen sie sogar bei 21 Prozent - fallen bei den etablierten Parteien die letzten Hemmungen – sichtbar werden die Konturen einer linksliberalen Allparteien-Volksfront, die mit der Demokratie des Grundgesetzes nicht mehr viel zu tun hat.

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Jetzt hat sich CDU-Bundesvorstandsmitglied Mike Mohring aus Thüringen sogar offen für Gespräche mit der SED-Nachfolgepartei Die Linke im Freistaat gezeigt, um einen weiteren Aufstieg der AfD zu verhindern. Man müsse „umdenken“: in der Partei von Ministerpräsident Bodo Ramelow – der Linken – gebe es Leute, die „ihre Sache mit Sinn und Verstand machen“, sagte Mohring dem Portal „The Pioneer“. Nach der Landtagswahl in Thüringen im kommenden Jahr müsse die Union deshalb im Zweifel auch mit der Linkspartei sprechen.

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Möhring begeht damit einen veritablen Tabubruch. Denn laut geltender Beschlußlage der Bundespartei gibt es keinerlei Zusammenarbeit mit der Linkspartei. Möhring begründet seinen Regelverstoß deshalb mit einem Seitenhieb gegen CDU-Chef Merz: „Wenn man solche Mauern aufbaut und auch noch sagt, die ‚Grünen‘ sind unser Hauptgegner, mit wem sollen wir dann überhaupt noch agieren? Wer soll uns dann noch wählen, wenn wir alles ausschließen? Ich finde, wir müssen das aufbrechen.“

Welchen Weg die Union künftig geht, steht noch in den Sternen. Ein entlarvendes Selbstzeugnis ist das kaum verklausulierte Gesprächsangebot an die SED-Nachfolgepartei aber schon jetzt. (tw)

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