Ukrainische SUV´s ohne Versicherungsschutz: Sachsens Innenminister will durchgreifen
Dresden. Aus dem Straßenbild sind sie längst nicht mehr wegzudenken: Autos mit ukrainischem Nummernschild und dem blaugelben „UA“-Länderaufkleber. Hunderttausende Ukraine-Flüchtlinge bevölkern seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine damit deutsche Straßen und Parkplätze.
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Aber es gibt ein Problem, auf das der sächsische Innenminimster Armin Schuster (CDU) hinweist: ein Jahr nach Einreise in die Europäische Union garantiert die sogenannte „Grüne Karte” den Versicherungsschutz. Doch viele der ukrainischen Pkw sind 13 Monate nach Kriegsbeginn bereits wesentlich länger auf den Straßen der EU unterwegs. Das heißt: bei einem Unfall haben deutsche Unfallgegner Pech – und müssen sich die Schäden an ihrem Wagen selbst bezahlen. Dem Gesamtverband der Versicherer (GDV) sind bereits mehr als hundert solche Fälle bekannt.
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Der sächsische Innenminister will diesen Zustand jetzt beenden und kündigt Maßnahmen an: „Ukrainische Fahrzeuge, die länger als ein Jahr im Land sind, werden wir deshalb künftig aus dem Verkehr ziehen. Es gibt hierbei keinen Spielraum mehr, wir behandeln diese Fahrzeuge wie jedes andere ohne gültige Zulassung oder Versicherung, legen sie still“, erklärte Schuster. (rk)
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