Ukraine-Krieg: Zu Beginn des 10. Kriegstags gehen die Kämpfe weiter - Lage ist stabil
DMZ-Militärexperte Hagen Eichberger im Interview mit ZUERST!
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Zum aktuellen Lagebild am Morgen des 5. März:
Laut ukrainischen Medien, haben eigene Truppen in der Oblast Charkow, in der auch die gleichnamige Provinzhauptstadt Charkow liegt, eine Gegenoffensive in die Wege geleitet. Es konnten demnach russische Fahrzeuge und Panzer zerstört werden. Die Angaben sind nicht unabhängig zu verifizieren.
Im Südosten der Ukraine steht der strategisch wichtige Hafen von Mariupol nach heftigem russischen Beschuß unter "Blockade", wie Bürgermeister Wadym Boitschenko mitteilt. "Im Moment suchen wir nach Lösungen für die humanitären Probleme und nach möglichen Wegen, um Mariupol von der Blockade zu befreien", so Boitschenko am Samstag im Messengerdienst Telegram. Russische Einheiten versuchten außerdem, in das Stadtgebiet einzudringen und die Kämpfe in die Stadt zu tragen.
"Russische Truppen setzen nach ukrainischen Armeeangaben ihre Offensive gegen die Ukraine mit Luftunterstützung und dem Einsatz von Hochpräzisionswaffen fort. Die Hauptanstrengungen der russischen Seite bestünden darin, die Städte Kiew und Charkiw zu umzingeln, heißt es in einem in der Nacht zu Samstag veröffentlichten Bericht der ukrainischen Armee. Russische Truppen versuchten zudem weiter, die administrativen Grenzen der Regionen Luhansk und Donezk zu erreichen, um so einen Landkorridor von der von Russland annektierten Halbinsel Krim zu den Separatistengebieten zu schaffen", informiert die F.A.Z.
Die Verteidiger Kiews hätten in der Nacht die "feindliche Offensive" zurückgeschlagen und den Russen Verluste beigefügt, so ukrainische Angaben.
"Wie in der Nacht zum Samstag von der russischen Nachrichtenagentur Tass mitgeteilt wurde, soll die ukrainische Armee innerhalb von 24 Stunden dreimal zwei Siedlungen in der selbst ernannten Volksrepublik Luhansk (LNR) beschossen haben. Details zu möglichen Opfern oder Schäden wurden noch nicht bekanntgegeben. Auch diese Berichte konnten nicht unabhängig überprüft werden", berichtet die NZZ.
Am Morgen berichten internationale Medien, daß das russische Militär eine Feuerpause für humanitäre Korridore in der ukrainischen Großstadt Mariupol und für die Stadt Wolnowacha angeordnet habe. Die Einstellung des Beschusses tritt um 8.00 Uhr (MEZ) in Kraft, damit Zivilisten die eingekesselten Städte verlassen könnten, so das russische Verteidigungsministerium am Sonnabend Morgen laut Agentur Interfax. „Die humanitären Korridore und Wege raus sind mit der ukrainischen Seite abgestimmt“, teilte das Ministerium in Moskau weiter mit.
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
Kommentare