Ukraine-Krieg - Tag 25: "Der russische Feldzug läuft grundsätzlich nach Plan"

Ukraine-Krieg - Tag 25: "Der russische Feldzug läuft grundsätzlich nach Plan"

DMZ-Experte Hagen Eichberger

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Und Eichberger weiter: "Es wird schwer für die ukrainischen Verteidiger, außer Achtungserfolgen im Häuser- und Straßenkampf oder bei Attacken aus dem Hinterhalt, der geballten Übermacht aus Rußland in den nächsten Wochen Stand zu halten. Die Ukrainer verteidigen nun einmal ihr Land, ihren Boden und ihr Volk, weshalb der Widerstand hartnäckiger und heftiger als erwartet für die Russen ausfällt. Doch grundsätzlich läuft der Feldzug für Moskau nach Plan. Aktuell sehen wir starke Gebietsgewinne im Süden der Ukraine, wo russische Streitkräfte bereits den Landstreifen von der Halbinsel Krim über die Volksrepublik Donezk bis nach Rußland halten und ausbauen. Der Fall der eingekesselten Hafenstadt Mariupol ist nur eine Frage der Zeit. Bereits jetzt stoßen russische Verbände nordwestlich in Richtung Odessa und nördlich in die Zentralukraine vor. Aktuell verübten in der Nacht zu Sonntag russische Raketentruppen einen schweren Schlag gegen eine Kaserne im südukrainischen Mikolajiw, dessen Eroberung als Tor nach Odessa gilt. Darüber hinaus hat der gestrige Einsatz einer Hyperschallrakete 'Kinschal' gegen ein unterirdisches Munitionsdepot der ukrainischen Luftwaffe in der Westukraine gezeigt, daß Rußland bereit ist, die Kriegsführung noch einmal zu intensivieren."

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Die folgende Karte (Stand 19. März) zeigt im Gegensatz zu kartographischen Darstellungen westlicher Medien die weitreichenden Gebietsgewinne der russischen Armee. Das taktische Vorgehen der Verbände Rußlands bestätigt die Einschätzung des Militärexperten Eichberger (Deutsche Militärzeitschrift), die er bereits in diesem Interview tätigte: „Die Zweite Welle des russischen Angriffs steht bevor“

In der aktualisierten Karte sehen wir auch das durchaus koordinierte Vorgehen der russischen Streitkräfte, die ihre Verbände in drei Angriffsgruppen (aus der Karte in den farblich abgehobenen Quadraten ersichtlich) formiert haben. Wir sehen anhand der Karte, daß die Gebietsgewinne peu à peu zunehmen und strategisch wichtige Städte und Verkehrsknotenpunkte im Norden, Süden und Osten inzwischen in russischen Händen sind.

Quelle: https://readovka.news

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