Ukraine-Krieg: Friedensaufruf von linksliberalen "Pseudo-Intellektuellen" in der „Zeit“
Berlin/Kiew. Die Einschätzung von Experten – wie dieser Tage erst des israelischen Militärhistorikers Martin van Creveld in der „Welt“ –, wonach die Ukraine-Unterstützung die westlichen Länder früher oder später überfordern dürfte, bewahrheitet sich bereits. In der linksliberalen „Zeit“ veröffentlichten jetzt zahlreiche Prominente, Publizisten und Wissenschaftler einen Aufruf an westliche Regierungen, alles daranzusetzen, daß Rußland und die Ukraine „zu einer zeitnahen Verhandlungslösung kommen“.
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Es brauche eine „diplomatische Großoffensive“. Die Fortführung des Krieges sei nicht die Lösung des Problems und verursache „massive humanitäre, ökonomische und ökologische Notlagen auf der ganzen Welt“.
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Auch der indonesische Präsident Joko Widodo forderte seine russischen und ukrainischen Amtskollegen zum Dialog auf. „Der Krieg muß aufhören, und die globalen Nahrungsmittelketten müssen reaktiviert werden“, sagte Widodo. Er werde auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin auffordern, einen sofortigen Waffenstillstand anzuordnen.
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Die Ukraine, die militärisch immer mehr mit dem Rücken zur Wand steht, will von einer Verhandlungslösung aber nach wie vor nichts wissen. Entsprechend erbost reagierte der ukrainische Botschafter in Deutschland, Melnyk, auf den Aufruf in der „Zeit“. „Nicht schon wieder, what a bunch auf pseudo-intellectual loosers. Ihr alle sollt euch endlich mit euren defätistischen ,Ratschlägen‘ zum Teufel scheren. Tschüß“, so Melnyk auf Twitter. (mü).
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