Tübinger Grünen-OB Palmer: Ungeimpfte sollen auf Krankenhausbehandlung verzichten
Tübingen. Auch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der gelegentlich als liberal-konservatives Aushängeschild der Grünen gehandelt wird, setzt jetzt auf Ungeimpften-Mobbing. Er warnte Nichtgeimpfte auf seiner Facebook-Seite vor den Folgen ihrer Entscheidung: „Ungeimpfte brauchen eben zehnmal häufiger ein Intensivbett“, schrieb Palmer. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Wer sich nicht impfen lasse, spiele deshalb auch mit dem Leben anderer Menschen. „Und das ist einfach keine Privatsache mehr.“ Privatsache sei das Impfen erst wieder, wenn die Folgen einer schweren Krankheit wegen unterlassener Impfung auch privat getragen würden. Dazu bringt der Tübinger OB einen reichlich populistischen Vorschlag ins Spiel: „Das geht: Einfach auf den Platz im Krankenhaus verzichten, dann kann hier jeder mit seinem Körper machen, was er will“, schreibt Palmer auf Facebook. Auf Anfrage bezeichnete er seinen Post als „Gedankenexperiment“. Er diene dazu, aufzuzeigen, daß die Impfung eben keine Privatsache sei. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Palmer weiter: „Also, liebe Impfgegner, unterschreibt eine Patientenverfügung, daß ihr auf Krankenhausbehandlung verzichtet. Dann können wir alle Corona-Maßnahmen aufheben. Denn für die Geimpften haben wir genug Personal und Betten.“ (st)
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