Tschechischer Ex-Präsident Klaus warnt: Warnung vor Multikulti, Gender-Wahn und Klima-Alarmismus
Prag/Warschau. Der Chor der Kritiker der liberalen westlichen Werte hat jetzt prominente Verstärkung erfahren: der frühere tschechische Ministerpräsident (und vormalige Bürgerrechtler) Václav Klaus lieferte dieser Tage an der Collegium Intermarium Universität in Warschau eine ebenso leidenschaftliche wie fundierte Abrechnung mit der linksliberalen EU. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Konkret nahm Klaus auch Bezug auf die Verwerfungen während des zurückliegenden Corona-Jahres und unterstrich, daß er „mehr Angst vor Menschen habe, die versuchen, die Epidemie zur Unterdrückung von Freiheit und Demokratie zu mißbrauchen, als vor dem Virus selbst“.
Klaus, der in den letzten Jahrzehnten zahlreiche hohe Ämter in der Tschechischen Republik bekleidete, kritisierte, daß sich die westlichen Gesellschaften seit dem Ende des Kommunismus auf ganzer Front von den ehedem tragenden Werten Europas entfernt hätten, „den Menschen, der Familie und der Nation“. Stattdessen wurden diese drei Säulen „in den letzten Jahrzehnten von der neuen fortschrittlichen Ideologie, der es gelungen ist, die heutige Welt zu kontrollieren und zu beherrschen, brutal angegriffen. Die Vertreter dieser Ideologie versuchen aggressiv, die Vergangenheit und die mit ihr verbundenen Werte und Verhaltensmuster zu diskreditieren“, stellte Klaus fest. Diese Entwicklung sei Folge eines umfassenden Kulturbruchs. Es würden vielmehr „Generationen geboren, die die Bedeutung unseres zivilisatorischen, kulturellen und ethischen Erbes nicht verstehen und denen der moralische Kompaß fehlt, der ihr Verhalten leitet“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Klaus erinnerte in diesem Zusammenhang daran, daß er bereits früher mit Nachdruck vor der „Ideologie der Menschenrechte, der Juristokratie, der NGOs, der Mediokratie und vor Transnationalismus und Supranationalismus gewarnt“ habe.
Die Covid-Epidemie habe eine insgesamt verhängnisvolle Entwicklung in den zurückliegenden eineinhalb Jahren noch forciert. Längst überwunden geglaubte sozialistische Ideen meldeten sich unter der Maske „des modischen Umweltschutzes, des gewalttätigen Genderismus, des Klimaalarmismus, des utopischen Egalitarismus, des Multikulturalismus, des Globalismus und des Europäismus“ wieder zurück. In Wahrheit seien das „postmoderne progressive Projekt supranationaler Regierungen und das libertäre Predigen von Unordnung und Anarchie“ jedoch ein „gefährlicher Rückschritt“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Besonders problematisch sei, daß viele Bürger offenbar bereit seien, „ihre individuellen Freiheiten aufzugeben und kommunismusähnliche Regierungsformen zu akzeptieren. Sie bereiten sich auf den Großen Reset vor, der zur Wiedergeburt des Kommunismus unter einem neuen Banner führen wird“. Es sei hoch an der Zeit, sich gegen die „Destabilisierung unserer Grundwerte“ zur Wehr zu setzen. (mü)
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