Trump profiliert sich als Anti-Biden: „Würde Rußland ermutigen, zu tun, was sie wollen“

Trump profiliert sich als Anti-Biden: „Würde Rußland ermutigen, zu tun, was sie wollen“

Washington. Donald Trump, der mutmaßlich als republikanischer Kandidat in den US-Präsidentschaftswahlkamsp 2024 ziehen wird, bringt sich konsequent als Alternative zum Kriegskurs des Weißen Hauses in Stellung. Jetzt hat er dort mit der Feststellung für Entsetzen und Empörung gesorgt, daß er NATO-Partnern, die ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen, keinen Schutz vor Rußland gewähren würde.

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Das sagte Trump am Samstag (10. Februar) bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat South Carolina. Der „Präsident eines großen Landes“ habe ihn einmal gefragt, ob die USA dieses Land auch dann noch vor Rußland beschützen würden, wenn es die Verteidigungsausgaben nicht zahle, sagte er. Er habe geantwortet: „Nein, ich würde Euch nicht beschützen.“ Vielmehr: er würde Rußland „sogar dazu ermutigen, zu tun, was auch immer zur Hölle sie wollen“.

Im Weißen Haus zeigt man sich empört. „Angriffe eines mörderischen Regimes auf unsere engsten Alliierten zu ermutigen, ist ungeheuerlich und vollkommen verrückt“, erklärte Sprecher Andrew Bates. „Es gefährdet die nationale Sicherheit Amerikas, die globale Stabilität und unsere Wirtschaft im Inland.“

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Auch von NATO-Generalsekretär Stoltenberg, ebenso von der polnischen Regierung unter Präsident Tusk kam massive Kritik. Polen ist derzeit der eifrigste US-Vasall in Europa und möchte zur größten Militärmacht auf dem Kontinent werden. (mü)

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