Trump kämpft gegen den Wahlbetrug: Erste Klagen und eine Info-Tour durch die USA
Washington. US-Präsident Donald Trump macht seine Ankündigung wahr und geht zum Gegenangriff über. Seine Wahlkampfmanager haben jetzt eine Info-Tour durch die USA ins Gespräch gebracht, bei der Trump die Öffentlichkeit persönlich über die massiven Unregelmäßigkeiten bei der Wahl letzte Woche informieren könnte; nicht nur die etablierten Medien, sondern auch der von Trump vielgenutzte Messenger-Dienst Twitter zensiert inzwischen seine öffentlichen Äußerungen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Trump zufolge sind unter anderem Wahlbeobachter daran gehindert worden, die Auszählung zu überwachen. Hinter verschlossenen Türen seien „schlimme Dinge passiert, die unsere Beobachter nicht sehen durften“. Es seien auch Stimmen von bereits verstorbenen Personen für Biden gezählt worden, andere Stimmzettel sind wiederum verschwunden oder gar nicht oder zu spät ausgezählt worden, erklärte Trump.
Die geplanten Kundgebungen beim „Messaging Blitz“ sollen im Stil einer Wahlkampfveranstaltung stattfinden. Neben anderen Unregelmäßigkeiten sollen dabei Todesanzeigen von Menschen präsentiert werden, die trotz ihres Ablebens bei der Wahl Stimmen abgegeben haben sollen, berichtet CNN unter Berufung auf drei verschiedene Quellen. Das Konzept zu der Info-Tour soll maßgeblich von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und dem Rechtsanwalt und früheren New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani ausgearbeitet worden sein.
Trump machte bereits unmittelbar nach der Wahl klar, daß er sein Amt nicht kampflos aufgeben werde. Er kündigte an, sich mit einer ganzen Serie von Klagen bis hinauf zum Obersten Gericht gegen eine Niederlage zu wehren. „Es wird eine Menge Klagen geben. Wir können nicht zulassen, daß eine Wahl auf diese Weise gestohlen wird“. In einigen Bundesstaaten sind die Klagen – wie angekündigt – bereits eingereicht. Am Montag twitterte Trump darüber hinaus, daß sich die Nachprüfung der Stimmzettel noch länger hinziehen werde – mehr Stimmzettel als angenommen seien von Unregelmäßigkeiten betroffen. (mü)
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