Trump-Berater in Berlin: AfD baut transatlantische Brücken
Berlin. Im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestagses sprach letzte Woche der US-Wahlkampfberater Alex Bruesewitz vor 350 Gästen, darunter Abgeordnete und Journalisten führender Medien. Die von der AfD-Vorständlerin Beatrix von Storch organisierte Veranstaltung „Der globale Kampf um Wahrheit“ unterstreicht eine verstärkte transatlantische Ausrichtung der AfD im Gefolge des Einzugs Donald Trumps ins Weiße Haus.
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Bruesewitz, enger Vertrauter Donald Trumps, zog in seiner Rede Parallelen zwischen der politischen Verfolgung in den USA – unter der Präsidentschaft von Trump-Vorgänger Joe Biden – und derzeit in Deutschland. Ausdrücklich lobte er die AfD, die „trotz medialer Kampagnen und staatlicher Schikanen für Wahrheit und Freiheit“ einstehe.
Scharf kritisierte er die deutsche Zuwanderungspolitik, die bis zur Amtsübernahme durch Donald Trump in den USA der amerikanischen ganz ähnlich war: „In Amerika haben wir Wellen von Migranten beobachtet: illegale Einwanderung überschwemmt unsere Städte und bringt Kriminalität, Drogen und Chaos mit sich. Sie belasten unsere Ressourcen und gefährden unsere Bürger. Kommt Ihnen das bekannt vor? Hier in Deutschland haben Sie das Gleiche unter dem Deckmantel der ‚Humanität‘ ertragen müssen.“ Er erinnerte an die Silvesternacht 2015, wo „Frauen angegriffen wurden und die Behörden schienen machtlos oder unwillig zu sein, entschlossen zu handeln“.
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Die zugrundeliegende Agenda beschrieb Bruesewitz so: „Die Globalisten bejubeln es, weil es das Nationale schwächt und die Souveränität. Sie wollen eine grenzenlose Welt, in der Nationen überholt sind. Die Macht liegt in den Händen nicht gewählter Bürokraten in Davos oder im EU-Hauptquartier.“ Als Gegenmodell schlug er die „Rückkehr zum christlichen Nationalismus : starke Grenzen, starke Mittelschicht, große, schöne Familien. Das ist der Weg zum Sieg.“
Die gut besuchte Veranstaltung demonstriert die wachsende internationale Vernetzung der AfD. Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz an außenpolitischem Einfluß verliert, baut die AfD gezielt Brücken zur amerikanischen MAGA-Bewegung. Eine ganze Serie von Treffen mit Trump-nahen Akteuren belegt inzwischen eine strategische Agenda: die AfD positioniert sich als künftiger verläßlicher Partner der USA und füllt ein diplomatisches Vakuum, das die Merz-Regierung und vor ihr bereits die „Ampel“ hinterlassen haben. (rk)
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