Trotz rechtskonservativer Regierung: Stockholm versinkt wieder im Bandenkrieg

Trotz rechtskonservativer Regierung: Stockholm versinkt wieder im Bandenkrieg

Stockholm. Nicht nur in Italien, auch in Schweden lassen die Erfolge der neuen rechtskonservativen Regierung auf sich warten. Das Land versinkt seit Jahren immer wieder in bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen – in größeren Städten wie Stockholm und Malmö liefern sich Migrantenbanden oft regelrechte Straßenschlachten.

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Die neue, erstmals auch von den rechten Schwedendemokraten tolerierte Regierung unter Ministerpräsident Ulf Kristersson hat zwar Abhilfe versprochen. Aber davon ist zwei Monate nach der Regierungsübernahme noch nichts zu spüren. Seit Weihnachten gab es allein in Stockholm wieder mehr als 20 Gewaltakte, einige davon vergangenes Wochenende. „Dieses Wochenende ist eines der schlimmsten gewesen, das wir seit sehr langer Zeit gesehen haben“, sagte Kristersson am Montag im schwedischen Rundfunksender SVT.

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Da die Gewaltverbrechen nicht von selbst aufhörten, brauche es weitreichende Maßnahmen, um mit der Bandenkriminalität fertig werden zu können, sagte der Regierungschef. Straftäter müßten eingesperrt und diejenigen ohne schwedische Staatsbürgerschaft ausgewiesen werden. Es werde jedoch Zeit brauchen, bis man das Problem in den Griff bekommen werde.

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Jüngst hat sich die Lage auch in der Hauptstadt Stockholm erneut zugespitzt: seit Weihnachten kam es dort zu mehr als 20 Gewalttaten dieser Art. Zwei Menschen wurden während der erneuten Gewaltwelle getötet, zuletzt ein Mann am Freitagabend. Die Stockholmer Polizei soll nun Verstärkung aus dem ganzen Land erhalten. (mü)

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