Trotz „Rassismus“-Verdacht: Ulmer Mohrengasse behält ihren Namen
Ulm. Es ist wenigstens ein kleiner Sieg des gesunden Menschenverstandes: die Mohrengasse in der Ulmer Altstadt soll auch künftig so heißen – trotz heftiger „Rassismus“-Vowürfe in der Vergangenheit. Das hat die zuständige Arbeitsgruppe, die zur Klärung der Frage eigens eingesetzt worden war, jetzt entschieden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Allerdings weist ab Mittwoch eine kleine Erklärtafel unter dem Straßennamen auf den historischen Kontext hin. Das runde Zusatzschild, mit dem den Einwänden vonseiten politisch Korrekter Rechnung getragen werden soll, ist direkt am Gebäude unter dem Straßennamen angebracht.
Nach intensiver Diskussion über die Frage, ob die „Mohrenstraße“ heute noch angemessen sei, entschied sich der Gemeinderat der Stadt Ulm schon letztes Jahr für die Beibehaltung des historischen Straßennamens, der auf eine Gaststätte zurückgeht. Weil der Begriff „Mohr“ heute jedoch eine Fremdbezeichnung aus europäischem Blickwinkel darstelle, die „rassistisch“ belastet sei, soll die neue Erläuterung künftig Mißverständnissen vorbeugen. (tw)
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