Trotz Melonis Rechtsregierung: Illegale Massenzuwanderung bricht alle Rekorde

Trotz Melonis Rechtsregierung: Illegale Massenzuwanderung bricht alle Rekorde

Rom. Jetzt ist es amtlich: mehr als 100.000 Menschen haben im laufenden Jahr auf Booten Italien erreicht. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Das geht aus aktuellen Zahlen des italienischen Innenministeriums hervor.

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Bis Dienstag kamen demnach 100.938 Menschen mit Booten in Italien an – im Vergleichszeitraum 2022 waren es 48.295. Nach Angaben des Innenministeriums in Rom ist dies die höchste Zahl an Ankünften seit 2017 im gleichen Vergleichszeitraum. Sollte der Trend anhalten, könnte Italien bis Ende des Jahres sogar die Rekordzahl des Jahres 2016 übertreffen. Damals kamen rund 181.000 Menschen an. Im laufenden Jahr sind Guinea, die Elfenbeinküste, Ägypten und Tunesien die Länder, aus denen die meisten Migranten eingetroffen sind.

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In Italien wird über die explodierenden Illegalen-Zahlen schon seit längerem diskutiert. Denn eigentlich regiert in Rom schon seit Oktober letzten Jahres eine rechte Regierung unter Giorgia Meloni, die im Wahlkampf teils drastische Maßnahmen gegen die Massenzuwanderung in Aussicht gestellt hatte. Außer Verhandlungen, Geldgeschenken nach Tunesien und der Ausrufung des Notstandes im April ist aber kaum etwas geschehen. Die Kritik an Meloni wird lauter. (mü)

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