Tot nach Astra-Zeneca-Impfung: Region Piemont beschlagnahmt 400.000 Impfdosen nach Todesfällen - Deutschland setzt Impfstoff ebenfalls ab

Piemont. Wie die F.A.Z. aktuell berichtet, hat die Regionalregierung der norditalienischen Provinz Piemont das Impfen mit Astra-Zeneca-Dosen vorerst gestoppt, nachdem es zu Todesfällen kam. Die F.A.Z. schreibt: "In der norditalienischen Region Piemont hat die Staatsanwaltschaft eine Charge mit fast 400.000 Impfdosen des Herstellers Astra-Zeneca beschlagnahmt. Bereits am Sonntag hatte die Regionalregierung die Anwendung der Charge ABV5811 gestoppt, nachdem ein 57-Jähriger wenige Stunden nach der Impfung unter ungeklärten Umständen gestorben war. Vorige Woche war eine andere Charge des Astra-Zeneca-Impfstoffs auf Sizilien beschlagnahmt worden, nachdem zwei Geimpfte plötzlich gestorben waren." Inzwischen stoppte Italien landesweit den Einsatz des Impfstoffs, ebenso eine Reihe von gut einem Dutzend europäischer Staaten. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Zuvor war bekanntgeworden, daß auch die Bundesrepublik Deutschland das Impfen mit dem Corona-Impfstopff Astra-Zeneca vorerst aussetzen wird. Bundesgesundheitsminister Spahn trat heute um 16 Uhr vor die Presse und verkündete: "Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts setzen wir die Impfung mit Astra-Zeneca aus. Hintergrund sind neue gemeldete Fälle von Thrombosen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Astra-Zeneca-Impfung stehen." (se)

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