Teures Klimadiktat: Zwangssanierung für Häuser kostet in Deutschland 254 Milliarden Euro

Teures Klimadiktat: Zwangssanierung für Häuser kostet in Deutschland 254 Milliarden Euro

Berlin/Straßburg. Haus- und Immobilienbesitzern treibt derzeit eine kombinierte Attacke der EU-Kommission und des grünen Wirtschaftsministers Habeck den Angstschweiß auf die Stirn. Denn: um Haushalte in Europa energieeffizienter zu betreiben, sollen 35 Millionen Immobilien saniert werden. Aber das wird teuer.

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Schon ab 2028, beschloß die Mehrheit der etablierten Parteivertreter am Dienstag im Straßburger Europaparlament, sollen Neubauten emissionsfrei sein. Die Kosten sind enorm: nach Schätzungen der Förderbank KfW soll das Unterfangen allein in Deutschland 254 Milliarden (!) Euro kosten. Dafür sollen die Hausbesitzer aufkommen müssen, für einen Teil der Kosten soll es auch Geld aus EU-Töpfen geben.

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In Deutschland gibt es laut dem Statistischen Bundesamt (2019) 41,5 Millionen Haushalte. Wäre jeder von der EU-Verordnung betroffen, würde dies pro Haushalt durchschnittlich 6120 Euro kosten.

Nach Auffassung der EU-Kommission ist der Gebäudesektor in der EU für 40 Prozent des Energieverbrauchs und für 36 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Der Kommissionsvorschlag ist Teil des Klimapakets „Fit for 55”, mit dem die EU bis 2030 ihre CO2-Emissionen um 55 Prozent senken will. Kritiker sehen darin in erster Linie ein weiteres Abzock- und Gängelungsinstrument der Politik. Dabei schlagen CO2-Abgaben, Inflation und steigende Energiepreise ohnehin schon immer ärger zu Buche. (st)

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