Teure Selbstdarstellung: Bundesregierung gab 23 Millionen Euro für Eigenwerbung aus
Berlin. Die „Ampel“-Regierung läßt sich die Selbstdarstellung ihrer Arbeit durch Print- und Onlinemedien weiterhin viel Geld kosten. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine AfD-Anfrage hervor. Demnach schlug die Eigenwerbung in den Jahren 2020 mit 2023 mit stattlichen 23,51 Millionen Euro zu Buche.
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Auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres fielen bereits wieder Kosten in Höhe von 2,314 Millionen Euro an. Mit Abstand am ausgabenfreudigsten zeigte sich das Bundesgesundheitsministerium unter Hausherr Karl Lauterbach (SPD) mit 753.404 Euro – es hat offenbar den meisten Selbstdarstellungsbedarf in der Öffentlichkeit. Auf den weiteren Plätzen liegen Christian Lindners Finanzministerium (217.327,30 Euro), Habecks Wirtschaftsministerium (195.590,72 Euro), das Arbeitsministerium (318.723,65 Euro) und das grün geführte Familienministerium unter Hausherrin Lisa Paus (221.229,98 Euro).
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Erste Zahlen liegen auch bereits für das zweite Halbjahr 2024 vor – auch hier liegt wieder das Bundesfinanzministerium mit stattlichen 347.413,95 Euro vorn, gefolgt vom Landwirtschaftsministerium (486.751,49 Euro) und wiederum Lauterbachs Gesundheitsministerium (483.110 Euro). Dieses lieferte – damals allerdings noch unter CDU-Amtsvorgänger Jens Spahn – auch den konkurrenzlosen Bestseller der letzten Jahre, der gleichzeitig das meiste Geld verschlang: eine Broschüre unter dem Titel „Impfbuch“. Ihre Verbreitung kostete den Steuerzahler satte 1,3 Millionen Euro. Hier mußte die Öffentlichkeit offenbar besonders kräftig eingeseift werden. (rk)
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