Terror in der Messerstadt Solingen: Mindestens drei Tote beim „Festival der Vielfalt“
Solingen. Ein besonders blutiger Treppenwitz der Geschichte: ausgerechnet in der Messerstadt Solingen, die heuer ihr 650jähriges Stadtjubiläum feiert, wurden beim „Festival der Vielfalt“, das die Stadt zu diesem Anlaß ausgerufen hatte, am Samstagabend mindestens drei Menschen erstochen. Ein laut Zeugen „arabisch aussehender“ Unbekannter stach gezielt auf die Hälse seiner Opfer ein und flüchtete dann. Die Polizei geht deshalb von einem Terroranschlag und nicht von einem Amoklauf aus.
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Das Stadtfest wurde innerhalb kürzester Zeit beendet. Lautsprecheransagen forderten die Teilnehmer auf, den Veranstaltungsort, den Fronhof in der Innenstadt, ohne Panik zu verlassen. Eine Reporterin schilderte die Stimmung im „Solinger Tagblatt“ als „gespenstisch“.
Gegen ein Uhr nachts kämpften Rettungssanitäter offiziellen Angaben zufolge noch um das Leben von neun Schwerverletzten. Das „Festival der Vielfalt“ sollte noch bis Sonntag dauern. (rk)
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