Syrien-„Flüchtling“ will für die Grünen in den Bundestag: „Dem Deutschen Volke“ soll weg

Berlin. Auf ihn hat Deutschland gewartet: auf Tareq Alaows. Der 31jährige Syrer, der sich auf Twitter als „Jurist und aktiv bei Seebrücke, Flüchtlingsrat“ vorstellt, gab jetzt bekannt, daß er „als erste aus Syrien geflüchtete Person für den Bundestag kandidieren wolle. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

In einer Art Wahlkampf-Video erzählt der neue Hoffnungsträger, der – selbstverständlich – von den Grünen ins Rennen geschickt werden soll, daß er vor fünf Jahren nach Deutschland gekommen sei und nun alle denen, die auf der Flucht seien und „hier mit uns leben“, eine politische Stimme geben wolle. Er würde sich besonders für die Wahrung der Menschenrechte einsetzen. Schon gleich nach seiner Ankunft in Deutschland habe er sich in einer Bochumer Turnhalle für bessere Lebensbedingungen seiner Mit-„Flüchtlinge“ eingesetzt. Und 2018 habe er die ersten „Seebrücken“-Demos mitorganisiert.

Nun hält Alaows, den die Grünen als Kandidat für Oberhausen und Dinslaken aufgestellt haben, Deutschland für seine „Heimat“, die er natürlich in puncto Klima- und Flüchtlingspolitik auf Vordermann bringen möchte. Bekannt ist ihm auch, daß er die deutsche Staatsbürgerschaft zwar erst nach acht Jahre legalen Aufenthalts erlangen könne – aber natürlich hat man ihm gesagt, daß diese Frist auch auf sechs Jahre verkürzt werden könne.

Ein besonderes Anliegen hat er aber schon jetzt, sollte er es in den Bundestag schaffen: das Motto auf dem Reichstagsgebäude – „Dem Deutschen Volke“ – soll weg. Stattdessen soll es künftig heißen: „Für alle Menschen, die in Deutschland leben“. (st)

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