Stuttgarter Polizei: Linksextreme behindern Ermittlungen zur Stuttgarter Krawallnacht

Stuttgart. Linksextreme versuchen, die Ermittlungen der Polizei nach der Stuttgarter Krawallnacht zu vereiteln. Der Stuttgarter Polizei-Vizepräsident Berger ließ die FAZ jetzt wissen, daß auf der einschlägigen linken Internetseite „indymedia“ aufgefordert wurde, „unsere Server mit Videomaterial zu füllen, welches keine sachdienlichen Hinweise“ enthalte. So etwas erschwere die polizeiliche Ermittlungsarbeit natürlich, sagte Berger. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Bislang seien bei der Polizei rund 10.000 Hinweise eingegangen, darunter 7.500 Videodateien mit einer Gesamtgröße von 100 Gigabyte. Auch seien bis zur Stunde Ermittlungsverfahren gegen 37 Tatverdächtige eingeleitet worden. 16 Personen seien Ausländer, 21 besitzen demnach zwar eine deutsche Staatsbürgerschaft, jedoch haben acht von ihnen einen Migrationshintergrund. 15 Personen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Alle mutmaßlichen Randalier verweigern bisher die Aussage. Daher könnten die Sicherheitsbehörden nur Vermutungen über die Motive anstellen. Als gesichert gelte aber, daß sich auch Linksextreme an den Ausschreitungen beteiligt hatten. Schon Ende Juni hatten Polizisten, die in der Nacht im Einsatz waren, den Verdacht geäußert, daß Mitglieder der Antifa an den Unruhen beteiligt gewesen seien. (ts)

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