Studie diagnostiziert „Kultur der Abwehr“: Der Stern der „Willkommenskultur“ sinkt
Bielefeld. Ein interessantes Stimmungs
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Nur noch 48 Prozent der Bevölkerung befürworten demnach Integration, wollen also Eingewanderte an der Gesellschaft hierzulande teilhaben lassen. Die Zustimmung zur Integration sei seit der ersten „ZuGleich“-Erhebung von 2014 (60 Prozent) deutlich gesunken.
Interessant: daß neu Zugewanderte sich mehr anpassen sollten, finden grundsätzlich auch in der Gruppe der Zugewanderten viele. Je länger sie schon in Deutschland leben, desto stärker fällt diese Forderung aus.
Aus Sicht der Studienautoren „erschreckend“: man habe eine „Kultur der Abwehr“ ausgemacht und steigende Werte bei der „Abwertung von Geflüchteten“ (28 Prozent) und bei „Muslimfeindlichkeit“ gemessen, die bei gut jedem dritten Befragten zutagegetreten sei. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Bei rund 30 Prozent sei von einer fremdenfeindlichen Haltung auszugehen. So sind 40 Prozent grundsätzlich der Auffassung, es lebten zu viele Migranten in Deutschland. Und jeder Vierte sagt, die muslimische Kultur habe einen „gefährlichen Einfluß“ auf die deutsche Kultur. (st)
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