Studie der Uni Konstanz: Anti-Rechts-Demos sind eine linksgrüne Veranstaltung
Zürich/Berlin. Mit Blick auf die zahlreichen Demonstrationen „gegen Rechts“, die seit Wochen in vielen Städten stattfinden, versuchen die etablierten Medien die Vorstellung zu erwecken, bei den Demonstranten handle es sich um die „Mitte der Gesellschaft“. Doch das stimmt nicht. Wie eine Studie der Universität Konstanz nahelegt, werden die „Demos gegen Rechts“ von Linken und Grünen dominiert.
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Eine Befragung der wahlberechtigten Demonstrationsteilnehmer nach ihrer politischen Orientierung ergab, daß immerhin 61 Prozent bei der Bundestagswahl 2021 die Grünen wählten, 65 Prozent ordneten sich politisch links der Mitte ein, weitere fünf Prozent sogar linksaußen. Als „Mitte-rechts“ wollten sich nur magere drei Prozent einordnen. Wähler der bürgerlichen Parteien sind der Studie zufolge bei den Demos nur schwach vertreten. Nur acht Prozent gaben an, CDU und CSU gewählt zu haben, drei Prozent die FDP.
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Die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) resümiert: von einer „schweigenden Mehrheit“ könne keine Rede sein, „eher von einer sehr grünen und linken Minderheit, die als Mehrheit dargestellt wurde“. Das könne aber nicht überraschen. Denn schon bei den Aufrufen zu den Demonstrationen sei die Grenze zwischen rechts und rechtsextrem vielerorts verschwommen gewesen. „Daß sich die gesellschaftliche Mitte vom extremen Rand abgrenzen will, ist gut und richtig. Eine Abgrenzung von demokratisch rechten, also konservativen Positionen grenzt allerdings weite Teile des bürgerlichen Lagers aus – und damit einen großen Teil der demokratischen Mitte“, befindet die NZZ. (rk)
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