Streit um die Schwulenfahne am St. Pöltener Rathaus: „Dumme Symbolpolitik“

St. Pölten. In der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten wird über demonstrative „Toleranz“ in der Öffentlichkeit gestritten. Der örtliche ÖVP-Vorsitzende Florian Krumböck hatte schon vor Jahresfrist das Hissen der Regenbogenfahne am Rathaus gefordert – sie gilt als Zeichen der Schwulen- und Lesbenbewegung und darüber hinaus aller sogenannten LGBTI-Menschen –, woraufhin die Fahne tatsächlich am Rathaus hochging. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Jetzt wiederholte sich der Vorgang – aber nicht jeder ist von soviel einschlägiger „Toleranz“ begeistert.

Kritik kommt von den Freiheitlichen. Deren Stadtrat Martin Andauer bezeichnete die Flaggenhissung als „dumme Symbolpolitik“ und meinte zudem: „Jeder kann seine Sexualität so ausleben, wie er das gerne will. Wenn man aber ständig Minderheiten hervorhebt, schürt man damit erst recht Diskriminierung.“ (mü)

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