Starlink, Putin und die Krim: Welche Rolle spielt Elon Musk im Ukraine-Krieg?

Starlink, Putin und die Krim: Welche Rolle spielt Elon Musk im Ukraine-Krieg?

Kiew/Austin (Texas). Elon Musk, Tesla-Gründer und mutmaßlich reichster Mann der Welt, sorgt weiter für Gesprächsstoff. Nachdem er zuletzt mit durchaus fundierten Friedensplänen für den Ukrainekrieg ebenso wie den Taiwan-Konflikt in die Schlagzeilen geriet, gerät jetzt sein Starlink-Satellitensystem in den Fokus. Musk hatte zu Beginn des Krieges in der Ukraine Tausende von Starlink-Modulen dorthin geschickt und damit den ukrainischen Behörden und Streitkräften trotz kriegsbedingter Ausfälle zu einem stabilen Internet verholfen. Darüber hinaus leistete Starlink wertvolle Dienste bei der Zielerfassung der ukrainischen Artillerie.

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Doch jetzt fallen Musks Satelliten über der Ukraine auffallend oft aus – zumal in Regionen, in denen die ukrainischen Streitkräfte zuletzt Geländegewinne erzielt hatten. In Medienberichten wird bereits über einen „Deal“ zwischen Musk und Kremlchef Putin spekuliert.

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Die Gerüchte hat der US-Politikwissenschaftler und Autor Ian Bremmer befeuert, als er auf Twitter von einem Gespräch zwischen Musk und Putin berichtete. Dabei sei es um die Ukraine und die „roten Linien des Kreml“ gegangen. Die Unterhaltung habe unmittelbar vor dem Friedensplan stattgefunden, den Musk in der Vorwoche unterbreitet habe, so Bremmer weiter.

Der Unternehmer reagierte umgehend und widersprach. „Ich habe einmal mit Putin gesprochen. Das war vor 18 Monaten, und es ging um den Weltraum“, so Musk in einem Tweet.

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Allerdings habe es tatsächlich eine Anfrage der ukrainischen Regierung gegeben, das Starlink-Netz auch auf die Krim auszudehnen. Musk lehnte das aus Sorge über eine weitere Eskalation ab. Der Unternehmer war darüber hinaus von ukrainischer Regierungsseite ausfällig beschimpft worden, nachdem er seinen Friedensplan vorgestellt hatte. (mü)

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