Spalter Gysi: „Rechte“ künftig von Montagsdemonstrationen ausschließen

Spalter Gysi: „Rechte“ künftig von Montagsdemonstrationen ausschließen

Leipzig/Berlin. Abgrenzung und Spalterei sind ihm wichtiger als gemeinsame politische Ziele: der frühere Linke-Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi will „Rechte“ künftig von den Montagsdemonstrationen ausschließen. Diese müßten zukünftig so organisiert werden, „daß die Rechten keine Chance haben“, intonierte Gysi laut der Presseagentur dpa Mainstream-Phrasen. Vertreterinnen und Vertreter  (sic!) rechter Parteien dürften weder auf einer Tribüne sprechen noch bei den Demonstrationszügen mitlaufen. „Wir müssen uns die Montagsdemonstrationen zurückklauen“, dekretierte Gysi.

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Das dürfte schwer werden, denn die vor allem in Mitteldeutschland an Zulauf gewinnenden Protestkundgebungen werden in aller Regel von heimattreuen Gruppierungen, vereinzelt auch von der AfD angemeldet und veranstaltet. Linkes Protest-Klientel spielt demgegenüber so gut wie nirgends eine maßgebliche Rolle.

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„Montagsdemonstrationen“ sind ursprünglich noch aus dem Wendeherbst 1989 in Erinnerung. Sie führten damals unmittelbar zum Sturz des DDR-Regimes und zur Maueröffnung. Inzwischen hat sich die patriotische Szene die Institution der Montagsdemonstrationen angeeignet. Linke gehen dazu scharf auf Distanz. (rk)

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