Söder erhöht Druck auf die AfD: „Auf Verbindungen zu den Querdenkern achten“

München. Seitdem Politiker der Altparteien ein Verbotsverfahren gegen die AfD ins Gespräch gebracht haben, ist die Jagd eröffnet. Jetzt legte der bayerische CSU-Ministerpräsident Söder nach und forderte, die Sicherheitsbehörden sollten die angebliche „Vernetzung“ zwischen der AfD und der Querdenker-Bewegung besser ausleuchten, die regelmäßig gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Es gelte genau hinzusehen, „welche engen Verbindungen und Verflechtungen es zwischen AfD und Querdenkern gibt“, sagte Söder Medien gegenüber. Und weiter: „Natürlich haben wir alle Verständnis und Respekt für die kritischen Fragen derer, die durch Corona in ihrer Existenz bedroht sind. Bei Querdenkern, Rechtsextremen, Reichsbürgern und Verschwörungstheoretikern mit antisemitischem Hintergrund hört die Toleranz aber auf.“

„Gerade die Querdenker entwickeln sich sektenähnlich und isolieren normale Bürger in ihrer Verschwörungsblase. Dabei haben sie ein anderes Verständnis von Staat und Gesellschaft“, meinte Söder. Auf diese Gruppe und deren Bezug zur AfD sollte der Verfassungsschutz achten. (tr)

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