Söder droht mit Nachteilen für Ungeimpfte: „Ohne Impfen keine Freiheit“
München. Der bayerische Ministerpräsident Söder profiliert sich wieder als Scharfmacher in der Krise, der die Gesellschaft lieber spaltet als eint. Bei einem Besuch im Münchner Impfzentrum erklärte er jetzt unumwunden, daß es „Freiheiten“ nur mit Impfung zurückgebe. O-Ton Söder: „Vollständige, unbeschwerte Freiheit gibt es nur mit Impfen. Ohne Impfen keine Freiheit – jedenfalls nicht so in der Form, wie wir es uns vorstellen.“ Unter anderem sollten Quarantäneregeln für den Urlaub für zweifach Geimpfte nicht mehr gelten. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Söder warb bei dieser Gelegenheit auch für mehr Impfungen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Er erneuerte auch seine Erwartung an die Ständige Impfkommission (Stiko), endlich eine Empfehlung für die generelle Impfung von Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren zu geben. Unter Experten ist freilich unbestritten, daß Heranwachsende weder besonders ansteckend sind noch von besonders schweren Krankheitsverläufen betroffen werden.
Bisher hat die Stiko deshalb auch keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ausgesprochen. Sie empfiehlt die Impfung in der Altersgruppe bisher nur bei bestimmten Vorerkrankungen. (rk)
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