So wird das nichts mit dem Krieg gegen Putin: Bundeswehr-Modernisierung kommt nicht voran
Berlin. Der nächste Offenbarungseid der „Ampel“: Bundesverteidigungsministerin Lambrecht (SPD) mußte jetzt einräumen, daß die angekündigte Verbesserung der Ausstattung der Bundeswehr viel langsamer vorankommt als geplant.
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Im März hatte die Ministerin angekündigt, die Truppe schleunigst mit „Schutzwesten, Nachtsichtgeräten, modernen Funkgeräten“ ausstatten zu wollen. Knapp ein halbes Jahr später ist davon aber noch nichts in den Kasernen angekommen. Das Wehrressort hat unter anderem 305.000 Schutzwesten geordert. Hier ist der Mangel besonders eklatant: Soldaten bekommen sie zur Verfügung gestellt, wenn sie in Einsätze gehen oder auf die Schießbahn. „Erste Schutzwestensysteme werden im vierten Quartal 2022 zur Verfügung stehen“, erklärte das Ministerium nun. Ähnlich verhält es sich mit den Nachtsichtgeräten. Die Auslieferung beginnt frühestens im Herbst.
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Noch sehr lange müssen die Soldaten auch auf die versprochenen modernen Funkgeräte warten – dabei hatte die Ministerin selbst von „unvorstellbaren“ Zuständen in der Bundeswehr gesprochen. Die Funkgeräte sind so veraltet, daß sich ausländische Partner bei gemeinsamen Übungen und Einsätzen mitunter weigern, darüber zu kommunizieren. Lambrecht hatte Abhilfe noch in dieser Legislaturperiode in Aussicht gestellt. (rk)
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