Skurriler Vorschlag – ernst gemeint: Ein Bundestags-Poet soll es richten
Berlin. Die deutsche Politik wird immer mehr zur Realsatire. Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) verteidigte jetzt die formelle Installierung eines Parlamentspoeten, der Politik „übersetzen“ solle. Am Montag traten mehrere Initiatoren des Vorschlages an Göring-Eckardt heran. „Poesie kann Politik nicht ersetzen, sondern übersetzen. Übersehenes sichtbar und Technisches sagbar machen“, twitterte sie. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Und weiter: „Wenn Dichter und Denker mit-reden, dann wird im besten Fall klarer, tiefer, vielleicht manchmal auch heiterer oder wütender gesprochen werden.“ Dies gelte etwa für die „Klimakrise“, die Corona-Pandemie und die „Lage der Kinder“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Initiative ging von den Autoren Mithu Sanyal, Simone Buchholz und Dmitrij Kapitelman aus. Diese forderten, daß für den Bundes-Dichter ein eigenes Büro im Bundestag eingerichtet und ein „jährliches Honorar oder besser Stipendium“ gezahlt werden solle. Das Amt solle „so divers wie nur irgend möglich“ sein und alle zwei Jahre neu besetzt werden. (st)
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