Sieg über die Zensur: RT strahlt ab sofort deutschsprachiges Programm aus

Sieg über die Zensur: RT strahlt ab sofort deutschsprachiges Programm aus

Moskau/Luxemburg/Belgrad. Am Ende wurde die Hartnäckigkeit belohnt: allen Widerständen vonseiten der EU, aber auch der Bundesregierung zum Trotz strahlt die russische Regierungsnahe Medienplattform RT DE seit Donnerstag jetzt auch in Deutschland ein 24-Stunden-Programm live aus. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Die Inbetriebnahme markiert einen vorläufigen Sieg in einem regelrechten Medienkrieg gegen das russische Sendeprojekt. Schon seit Monaten werden die deutschen Mainstream-Medien nicht müde, die russische Konkurrenz als „Kremlsender“, „Putins Trolle“ und vieles andere zu verunglimpfen. Über ein Jahr lang bemühte sich RT zudem vergeblich um eine Sendelizenz in Luxemburg – die Behörde machte zuletzt formale Einwände deutlich, um RT die Lizenz zu verweigern. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Daß RT DE nun trotzdem senden kann, liegt daran, daß die unabhängige gemeinnützige Organisation „TV-Novosti“ zwar nicht in Luxemburg, wohl aber in Serbien eine Lizenz für die Kabel- und Satellitenübertragung des RT-Senders in deutscher Sprache (RT DE) in der EU erhalten hat, und zwar auf der Grundlage eines Europäischen Übereinkommens über das grenzüberschreitende Fernsehen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Margarita Simonjan, Chefredakteurin von RT, zieht ein positives Resümee des steinigen Weges, der schließlich zum Programmstart  des deutschsprachigen RT-Formats führte, merkt aber an: „Das Ausmaß an Widerstand und Feindseligkeit, mit dem RT in Deutschland konfrontiert wurde, ist mit nichts zu vergleichen, was wir in irgendeinem anderen Land oder Teil der Welt erlebt haben. Gleichzeitig erwies sich die deutsche Öffentlichkeit als sehr aufgeschlossen. (...) Wir werden auch in Zukunft unser Bestes geben, um den Erwartungen unseres deutschsprachigen Fernsehpublikums gerecht zu werden.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Man verstehe sich als Ergänzung zum Programm der deutschen Mainstream-Sender und wolle „eine größere Vielfalt an Sichtweisen und Meinungen auf den Schirm bringen“. Das Programm wird sich aus einer Mischung aus Live-Nachrichten, Debatten, Dokumentationen und eigenen Programmen zusammensetzen, teilte Chefredakteurin Simonjan mit, und: „Wir wollen über die lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Themen berichten, die die deutschsprachige Welt am meisten bewegen. Und das auf die für RT charakteristische Art und Weise – kritisch und unerschrocken. Wir hinterfragen, wo andere einfach nur übernehmen. Wir sind mit der Kamera dabei, wenn andere abblenden.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

RT DE ist ab sofort im gesamten deutschsprachigen Raum über Satellit, online über die RT-Webseite und über die sozialen Netzwerke abrufbar. Darüber hinaus können die Zuschauer auch über die RT-App, YouTube und PayTV auf sämtliche Inhalte zugreifen. In Kürze sollen noch weitere Plattformen hinzukommen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Politiker der vorgeblichen „Volksparteien“, die den Medienpluralismus ansonsten gerne wie eine Monstranz vor sich hertragen, reagierten auf die Erweiterung der deutschsprachichen Senderlandschaft bereits mit ersten Ausfällen: der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Thomas Hacker, bezeichnete RT DE allen Ernstes als „Piratensender der Demokratiefeinde und Querdenker“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Die Inbetriebnahme de „Kreml-Kanals“ sei ein „unverhohlener Affront gegen unser geltendes Recht und bewährte Medienpolitik“, der „Handeln auf allen Ebenen“ erfordere. (mü)

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