Serbischer Präsident: Wer Rußland-Sanktionen nicht mitmacht, kriegt keine Kredite

Serbischer Präsident: Wer Rußland-Sanktionen nicht mitmacht, kriegt keine Kredite

Belgrad. Serbien wird sich weiterhin nicht den westlichen Sanktionen gegen Rußland anschließen. Das erklärte der serbische Präsident Vučić am Sonntag gegenüber dem Fernsehsender Prva TV – und berichtete dabei (unfreiwillig?) auch über Erpressungsversuche, denen Sanktions-Unwillige ausgesetzt sind. Denn: aufgrund der Weigerung, sich den Rußland-Sanktionen anzuschließen, habe Serbien derzeit keinen Zugang zum Kapitalmarkt, sagte Vučić. Kredite seien teurer geworden, da sie Serbien jetzt zu einem Zinssatz von 7 Prozent angeboten würden. Umso schwieriger gestalte sich die Refinanzierung von Krediten.

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Die Bürger müßten sich darüber im klaren sein, daß der Staat viel verliere, sagte Vučić, der die Sanktionen gegen Rußland als ungerecht bezeichnete.

Zu den laufenden Gasverhandlungen mit Rußland sagte Vučić, er erwarte, daß eine Vereinbarung über einen „normalen“ Gaspreis erzielt werde. „Ich erwarte einen normalen Gaspreis von Rußland. Es ist wichtig, daß wir Gas haben“, sagte Vučić.

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Serbien gilt traditionell als enger Verbündeter Rußlands auf dem Balkan. (mü)

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