Selenskyj räumt hohe Verluste ein: Jeden Tag „50 bis 100 Tote“
Kiew. Es gibt weitere Zahlen aus dem Ukraine-Krieg – und sie widersprechen der westlichen Medien-Erzählung, wonach Rußland Niederlage auf Niederlage einfährt. Sie stammen pikanterweise ausgerechnet vom ukrainischen Präsidenten Selenskyj.
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Dieser räumte jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz ein, daß die ukrainischen Streitkräfte „50 bis 100 Tote pro Tag” an der Front im Osten des Landes zählten.
Bei 84 Tagen Krieg könnte sich die Zahl der Todesopfer damit auf mehr als 8000 Tote summieren. Werden noch die Zahlen der Verwundeten, Vermißten und in Gefangenschaft Geratenen addiert, könnten bei der ukrainischen Armee bereits 24.000 Mann ausgefallen sein. Bei einer Gesamtstärke des Heeres von knapp über 200.000 Soldaten wären das mehr als 10 Prozent. Und die Ukraine hat damit massive Probleme, frische Truppen ins Feld zu schicken.
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Zuletzt erwähnte Selenskyj die eigenen Verluste im April. Damals sprach er von insgesamt 3000 ukrainischen Soldaten, die seit dem russischen Angriff am 24. Februar ums Leben gekommen seien. Genaue Zahlenangaben gab das Kiewer Präsidialamt damals allerdings nicht heraus. (mü)
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