Selektive Willkommenskultur: Lieber weibliche Ukraine-Flüchtlinge als männliche Afrikaner

Selektive Willkommenskultur: Lieber weibliche Ukraine-Flüchtlinge als männliche Afrikaner

Offenbar führen nicht einmal die Bilder aus Frankreich oder die tagtägliche Messer-Kriminalität zum Umdenken: bei vielen Bundesbürgern ist die Neigung, „Flüchtlingen“ zu helfen, ja sie sogar bei sich zuhause aufzunehmen, offenbar ungebrochen – jedenfalls, wenn man einer Umfrage des „Sachverständigenrates für Integration und Migration“ (SVR) glauben will.

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Den Ergebnissen zufolge ist die Hilfsbereitschaft grundsätzlich groß: drei von vier Befragten würden laut eigenen Angaben spenden, zwei Drittel würden „Flüchtlinge“ zu Behörden begleiten, und knapp ein Drittel würde „Flüchtlinge“ sogar zu sich in die Wohnung nehmen.

Dabei gibt es aber ein „gewisses Ranking“ der unterschiedlichen Zuwandergruppen. Flüchtlingen aus der Ukraine werde grundsätzlich mehr Solidarität entgegengebracht als solchen aus Syrien oder Nigeria. Neben Herkunft, Geschlecht, Bildung und Religion spiele auch die zu erwartende Aufenthaltsdauer in Deutschland eine Rolle. Wenn Flüchtlinge in ihr Herkunftsland zurückkehren wollten, werde ihnen mehr Hilfsbereitschaft entgegengebracht.

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„Die Befragungsergebnisse lassen erkennen, daß christlichen, weiblichen und gut ausgebildeten Flüchtlingen eher geholfen würde als muslimischen, männlichen und gering gebildeten“, faßte Nora Storz vom Sachverständigenrat die Ergebnisse der Befragung zusammen. (rk)

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