Schwedens Achillesferse: Nach Koranverbrennung drohen neue Ausländerkrawalle

Schwedens Achillesferse: Nach Koranverbrennung drohen neue Ausländerkrawalle
wikimedia/Hofres/

Stockholm. Schweden hat zwar seit Oktober 2022 eine neue, rechtskonservative Regierung, die erstmals auch von den rechten Schwedendemokraten (SD) toleriert wird. Massenzuwanderung und ausufernde Ausländerkriminalität bekommt aber offenbar auch sie nicht in den Griff. Jetzt droht eine gefährliche Belastungsprobe.

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In der Hauptstadt Stockholm haben die Behörden dieser Tage erneut eine Protestversammlung genehmigt, bei der auch wieder eine Koran-Verbrennung vorgesehen ist. Die Aktion soll ausgerechnet am ersten Tag des islamischen Opferfests stattfinden. Nun steht zu befürchten, daß es wieder zu tagelangen Gewaltexzessen kommt. Die Polizei hat bereits Verstärkung aus anderen Landesteilen angefordert.

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Zum Stolperstein könnte die neuerliche Koran-Verbrennung, die von zwei rechten Aktivisten angemeldet wurde, aber auch für den schwedischen NATO-Beitritt werden. Schon nach der letzten Aktion hieß es aus Ankara: „Wir verurteilen den abscheulichen Angriff auf unser heiliges Buch auf das Schärfste.“ Es handle sich nicht um einen Akt der Meinungsfreiheit, sondern um ein Haßverbrechen und sei ein Indiz für das Ausmaß der islamfeindlichen, rassistischen und diskriminierenden Tendenzen in Europa. Vor dem schwedischen Generalkonsulat verbrannten Mitglieder der türkischen Grauen Wölfe daraufhin eine schwedische Flagge. (mü)

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