Schon elf Tote in einem Monat: Schweden versinkt in der Bandenkriminalität

Schon elf Tote in einem Monat: Schweden versinkt in der Bandenkriminalität

Stockholm. Schweden hat zwar seit bald einem Jahr eine rechtsbürgerliche Regierung unter Ministerpräsident Kristersson, die ihren Erfolg beim Wähler nicht zuletzt der Ankündigung verdankt, etwas gegen die ausufernde Ausländergewalt im Lande zu tun. Doch danach sieht es nicht aus. Jetzt haben multikulturelle Krawalle einen neuen Höhepunkt erreicht.

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In weniger als zwölf Stunden wurden bei Schießereien und Explosionen nahe Stockholm und Uppsala drei Menschen getötet. Bei Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Migrantenbanden wurden zwei Männer südlich von Stockholm erschossen. Eine junge Frau starb bei einer Explosion nördlich von Uppsala. Damit ist die Zahl der Todesopfer auf elf allein im Monat September gestiegen.

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Schweden kämpft bereits seit Jahren mit einer grassierenden Bandenkriminalität. Immer wieder gibt es Schüsse und Explosionen. Dabei sterben regelmäßig Menschen – mehr als in jedem anderen Land in der EU. Die Täter sind meistens junge, häufig sogar minderjährige Migranten aus dem Nahen Osten oder afrikanischen Ländern. Im Zuge einer besonders freizügigen Einwanderungspolitik haben sich in schwedischen Städten und insbesondere in den Vorstädten Stockholms seit Anfang der 2000er Jahre regelrechte Bandenbiotope gebildet – besonders in jenen Bezirken, in denen Migranten und deren Nachkommen heute die Bevölkerungsmehrheit stellen.

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Die neue Regierung unter Ulf Kristersson wirkt mit der Entwicklung überfordert – konkrete Maßnahmen gegen die Bandengewalt hat sie ein Jahr nach ihrer Amtsübernahme noch nicht ergriffen. (mü)

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