Scholz bestätigt: Die ersten 18 „Leopard 2“-Panzer sind in der Ukraine
Berlin/Bergen. Auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz werden sich fast 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bald wieder deutsche und russische Panzer bekämpfen. Nach einer Mitteilung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sind die ersten 18 von Deutschland gelieferten „Leopard 2“-Kampfpanzer inzwischen in der Ukraine angekommen und wurden dort den ukrainischen Streitkräften übergeben. „Wir haben geliefert wie angekündigt“, sagte Scholz am Montag in Rotterdam bei einer Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rutte.
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Der Transport habe bereits vergangene Woche begonnen, nun seien die Panzer an der Grenze den ukrainischen Streitkräften übergeben worden, hieß es weiter. Ebenfalls ausgeliefert wurden demnach 40 „Marder“-Schützenpanzer.
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Mitte März hatten die Besatzungen der Panzer ihre Ausbildung auf dem Leopard mit einem Gefechtsschießen abgeschlossen. Über den Transport der Panzer hatten Regierungsstellen wie bei anderen Waffensystemen aus Gründen der Geheimhaltung nichts öffentlich mitgeteilt.
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Zum Abschluß ihrer Ausbildung hatten die ukrainischen Besatzungen auf dem niedersächsischen Truppenübungsplatz zuletzt den Panzerkampf unter Gefechtsbedingungen geübt. Experten sind sich einig darin, daß der „Leopard 2“ mit seiner überlegenen Feuerkraft und seiner Feuerleitanlage in der unmittelbaren Konfrontation den derzeit eingesetzten gängigen russischen Panzertypen überlegen ist. (he)
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