Schmelztiegel Deutschland: Jetzt schon mehr als ein Viertel Migrationshintergründler

Schmelztiegel Deutschland: Jetzt schon mehr als ein Viertel Migrationshintergründler

Wiesbaden. Deutschland wird immer noch bunter: 2021 hatten mittlerweile 22,3 Millionen Menschen oder 27,2 Prozent der Wohnbevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs um weitere zwei Prozent (2020: 21,9 Millionen), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) jetzt mit.

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Mehr als die Hälfte der 11,8 Millionen Bundesbürger, die als Migrationshintergründler gelten, besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit seit der Geburt (54 Prozent). Weitere 22 Prozent sind eingebürgert, und etwa ein Prozent besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit durch Adoption.

Neben Deutsch sind die am häufigsten gesprochenen Sprachen Türkisch (8 Prozent) gefolgt von Russisch (7 Prozent) und Arabisch (5 Prozent). Knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Personen mit Migrationshintergrund ist mehrsprachig und spricht zu Hause sowohl Deutsch als auch mindestens eine weitere Sprache.

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Die jüngsten Zahlen aus dem Wiesbadener Statistikamt korrespondieren mit der Agenda der Ampel-Regierung. Diese hat weitere Erleichterungen bei Zuwanderung, Einbürgerung und „Integration“ schon im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Bei 27 Prozent oder einem guten Bevölkerungsviertel Migrationshintergründler dürfte es da nicht lange bleiben. (rk)

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