Russisches Außenministerium: Der Verzicht auf Nord Stream 2 wird teuer

Russisches Außenministerium: Der Verzicht auf Nord Stream 2 wird teuer
Wikimedia/Government.ru/CC-BY 4.0

Moskau/Berlin. Das russische Außenministerium hat jetzt zum offiziell erklärten Verzicht der Bundesregierung auf die Inbetriebnahme der russisch-deutschen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 Stellung genommen und auf juristische und finanzielle Konsequenzen aufmerksam gemacht.

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Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, sei die Entscheidung der Bundesregierung, das Zertifizierungsverfahren für Nord Stream 2 zu stoppen, „völkerwirtschaftsrechtlich nicht hinnehmbar und unwürdig“. Die Bundesregierung sei „unter Druck gesetzt worden“.

Die Entscheidung, das Pipelineprojekt zu stoppen, werde den „deutsch-russischen Beziehungen einen irreversiblen Schaden zufügen“, wobei die Verantwortung dafür „vollauf von der deutschen Seite zu tragen“ sei. Die Entwicklung werde überdies das  „Ansehen Deutschlands als eines zuverlässigen außenwirtschaftlichen Partners in Frage stellen“.

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Den Investoren in das Pipelineprojekt stehe nunmehr das „unstrittige Recht zu, das offizielle Berlin bei den internationalen Schiedsgerichten wegen Kompensationszahlungen zu verklagen“. (mü)

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