Russische Regierung bleibt dabei: Eine Million Rubel für einen zerstörten „Leo“

Russische Regierung bleibt dabei: Eine Million Rubel für einen zerstörten „Leo“

Moskau. Das russische Verteidigungsministerium hat jetzt ein Video veröffentlicht, in dem ein russischer Soldat für die Zerstörung eines „Leopard-2“-Panzers geehrt wird. Er erhielt dafür die stattliche Summe von einer Million Rubel (etwa 10.800 Euro).

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Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie der ehemalige Duma-Abgeordnete Alexandr Karelin, Mitglied des russischen Föderationsrats, in einem Moskauer Krankenhaus den verwundeten Soldaten Andrej Krawzow besucht, der den „Leopard“ abgeschossen haben soll.

Krawzow, der bei den Kämpfen offenbar einen Arm verloren hat, berichtet, er habe den Panzer mit einem Granatwerfer ausgeschaltet. „Ich habe geschossen, und es ist Rauch aufgestiegen“, erzählt er. Erst im Krankenhaus habe er dann erfahren, daß er einen deutschen „Leopard“ zerstört habe, so Krawzow weiter. „Ich habe das nicht für die Million gemacht“, fügt er hinzu. „Ich bin ein Patriot, ich liebe mein Land“.

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Schon vor Monaten, als sich auf Polens und Großbritanniens Betreiben hin die sogenannte „Panzerallianz“ abzeichnete, zu der sich dann auch Bundeskanzler Scholz breitschlagen ließ, waren in Rußland Prämien für zerstörte oder erbeutete westliche Panzer ausgelobt werden. Laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti ist Krawzow der erste Soldat, der nun eine solche Prämie erhalten hat. (mü)

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